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Das Zweistromland Mesopotamien

Mesopotamien befand sich im heutigen Syrien / Irak, es lag zwischen den beiden Flüssen Euphrat und Tigris (den südlichen teil nennt man Babylonien) und gehörte zu den frühen Hochkulturen. Im Norden beginnt die Landschaft am Taurusgebirge und reicht bis zum Persischen Golf. Im Osten grenzen die Berge des Irans und im Westen die Arabische Wüste. Durch das vorteilhafte Klima und den Flüssen Euphrat und Tigris hatten sie fruchtbares Ackerland und konnten Gerste und Weizen anlegen. Erste Spuren fand man vom 7.Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien. Die ersten Menschen siedelten sich an den beiden Flüssen an, denn durch das Wasser und dem Lehm konnten sie sich Hütten bauen und durch Keramik konnten sie ihre Lebensmittel aufbewahren. Im 5. Jahrtausend wurde auch Kupfer benutzt und die ersten Städte erhielten Stadtmauern. Im Süden tauchten dann die Sumerer auf und es begann ein neues Zeitalter.
 

Quelle: www.mesopotamien.de
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Im 3.Jahrhundert herrschten nun die Priesterfürsten die, die politische und religiöse Macht hatten. Sie organisierten  auch die Kanalisierung und den Ackerbau des Landes. Die Menschen die für die Priesterfürsten arbeiteten, wurden mit Naturalien (Natürliche Landwirtschafterzeugnisse) bezahlt. Die Bauern tauschten im 2. bis 3.Jahrtausend ihre Produkte gegen Lebensmitteln und Textilien ein.  Zu dieser Zeit gab es außerdem / ausserdem keine Märkte. Mesopotamien handelte mit angrenzenden Ländern wo die Handelsbeziehung sogar bis zur Ostsee reichte. Die Waren wurden per Schiff oder mit Karawanen von Eseln ins Land gebracht. Ab den 1. Jahrtausend wurden Metalle besonders Silber zur Währung. In Babylonien zahlten sie mit Schenkel, Minen und Talente.

Der zukünftige Ehemann schloss mit dem Brautvater einen Ehevertrag und die Frau brachte eine Mitgift in die Ehe. Blieb die Ehe kinderlos, konnte der Ehemann sich scheiden lassen oder eine Nebenfrau nehmen, aber wenn die Ehefrau Kinder hatte, war die Scheidung kaum möglich. Frauen stand aber das Recht auf Scheidung zu.

Wissenschaftler erforschen die Keilschrift.

      Quelle des Bildes: projects.brg-schoren.ac.at

Vor dem 4. Jahrtausend verwendeten die Menschen Zahlsteine für Rechenaufgaben. Man verwendete Griffel für die ersten Zeichen auf Tontafeln. Zuerst zog man auf Tontafeln senkrechte und waagerechte Linien und trug die Symbole in die entstandenen Kästchen. Gelesen wurde von links nach rechts, man wendete die Keilschrift über 2.500 Jahre in Mesopotamien an.
Bei den Sumerern standen die einzelnen Zeichen für ganze Worte, die auch mehrere Bedeutungen haben können. Man kombinierte auch Zeichen wie z. B. „Mund“ + „Brot“ = Essen. Später wurden Laute auch als Sätze dargestellt.                                  

 


von Pascal und Felix
 

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