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Die 7 Weltwunder
 
 
Geschichte
 
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1. Die Cheops-Pyramide...
...bei Gizeh (in Ägypten). Sie wurde nach ihrem Erbauer
benannt, dem ägyptischen König Cheops (er lebte etwa 2551
bis 2528 v.Chr.). Es ist das älteste und das einzige erhaltene Weltwunder. Die Pyramide ist 146,6 Meter hoch (das entspricht einem 50-stöckigen Wolkenkratzer). Über Jahre hinweg erfolgte
der Pyramidenbau jeweils in den drei Überschwemmungsmonaten (Mitte August bis Mitte November), in denen Ägyptens Ackerbaubevölkerung sonst zur Untätigkeit verurteilt gewesen wäre.
 

 
 

2. Der Koloss...
...auf der Insel Rhodos (in Griechenland). Es ist eine ca. 36 Meter hohe Statue des griechischen Sonnengottes Helios. Die Bewohner von Rhodos erbauten den Koloss nach einer erfolgreich abgewendeten Belagerung im Jahr 302 v.Chr. Mit dem Koloss wollten sie ihrem Schutzgott Helios für die Rettung danken.
Das aus Bronze gegossene Götterbild erhob sich auf einem weißen / weissen angeblich dreieckigen Marmorsockel. Die Vorstellung, der Koloss habe spreizbeinig über der Hafeneinfahrt mit einer Feuerpfanne in der erhobenen Rechten gethront, deckt sich nicht mit den bekannten Überlieferungen. Stattdessen wird nur von einem Sockel (also nicht gespreizt) und von einem Standort in der Mitte der Stadt berichtet.
224 v.Chr. stürzte der Koloss ein.
 

3. Der Artemis-Tempel...
...in Ephesos (in der heutigen Türkei). Er war der griechischen
Göttin Artemis (sie war die Hüterin der Städte, der Frauen und jungen Tiere) geweiht.
Im Jahr 377 v. Chr. siedelte König Mausolos nach Harlikarnassos über. Nach 24-jähriger Regentschaft verstarb er kinderlos im Jahr 353 v. Chr. Sein noch nicht vollendetes Grabmahl führte zunächst seine Schwester Artemisia, mit der er zugleich verheiratet war, weiter. Zwei Jahre später geriet der Weiterbau ins Stocken, als
auch Artemisia verstarb. Erst als
sich 334 v. Chr. Alexander der Große >> der Sache annahm, kam das Wunderwerk doch noch zur Vollendung.
Nach einem Brand im Jahr 356 v.Chr. wurde er wieder aufgebaut. Ein Mann namens Herostratos zündete den Tempel an, damit sein Name der Nachwelt erhalten bleibt.
 

4. Die Zeus-Statue...
...in Olympia (in Griechenland). Nach den siegreich überstandenen Perserkriegen und dem anschließenden / anschliessenden politischen Aufschwung erwachte der Wunsch, einen eigenen großen / grossen Zeustempel als Nationalheiligtum zu errichten. Die thronende Zeusgestalt stand auf einem blaugrauen Kalksteinsockel und besaß / besass in etwa siebenfache Menschengröße / Menschengrösse (Höhe: 12,50 m bis 13 m) und wurde von dem griechischen Bildhauer Phidias im 5. Jahrhundert v.Chr. erbaut. Zeus war der oberste Gott der Griechen und der Schutzherr der Olympischen Spiele >>, die alle vier Jahre in Olympia stattfanden.
 

5. Das Grabmal des Königs Mausolos...
...in Halikarnassos (in der Türkei). Dieses Grabmal wurde im 4. Jahrhundert v.Chr. von den berühmtesten Baumeistern der antiken Zeit entworfen. Es fiel durch seine für ein Grabmal ungewöhnliche
und in die Höhe strebende Bauweise auf. Es war mit Kunstwerken hervorragender Bildhauer ausgestattet.
 

 


 


 

6. Der Leuchtturm...
...vom Hafen von Alexandria (in Ägypten). Er wurde 279 v.Chr. fertig gestellt und war der erste Leuchtturm der Geschichte der Schifffahrt. Von seiner Lichtanlage ging ein starker Feuerschein aus, so dass in der Nacht einlaufende Schiffe ihn schon von weitem erkannten. 1375 wurde er durch ein Erdbeben zerstört.

7. Die Hängenden Gärten...
...der Semiramis in Babylon. Dieses Weltwunder wurde am wenigsten erforscht. Man weiß / weiss nur, dass sie in der Stadt Babylon
(im damaligen Mesopotamien >> und heutigen Irak)) lagen und wahrscheinlich von dem babylonischen König Nebukadnezar II.
(er lebte von 605 bis 562 v.Chr.) erbaut wurden.
 


 

Die erste schriftliche Schilderung der 7 Weltwunder wird dem griechischen Schriftsteller Antipatros von Sidon (er lebte im 2. Jahrhundert v.chr.) zugeschrieben. Sein Buch war eine Art einfacher Reiseführer für gebildete Griechen.
Auf seinen Reisen folgte Antipatros den Handelswegen der damals bekannten Welt. Nur eines der 7 Weltwunder fand er in Griechenland: Die Zeus-Statue.
Berühmte Bauwerke, die dem Antipatros viel näher, sozusagen vor der Haustür lagen, z.B. die Akropolis von Athen, erwähnte er nicht. Denn sein Buch schrieb er für gebildete Griechen und die musste man nicht erst auf die Akropolis aufmerksam machen.
Er nahm auch nur solche "Wunder" in seinen Reiseführer auf, die noch zu besichtigen waren. Der Turm zu Babel beispielsweise war zu jener Zeit bereits verfallen, also keine Sehenswürdigkeit mehr. Und Ruinen wollte Antipatros seinen Zeitzeugen nicht anbieten.

 

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