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Die Bronzezeit



Am Ende der Steinzeit vor ca. 5.000 Jahren entdeckten die Menschen die Metallgewinnung und -verarbeitung. Bisher haben sie ihre Werkzeuge aus Stein, Knochen und Holz gemacht. Aber nun machten sie ihre Werkzeuge aus Bronze.
Die Bronzezeit begann!

 
Pferd zieht Sonnenwagen
Quelle des Bildes: wikipedia (GNU-Lizenz)
 
Geschichte
 
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Wie haben die Menschen das Metall gefunden?

Wahrscheinlich haben sie Steine ums Feuer gelegt. Sie dachten, es wären Steine, dabei handelte es sich um Erze. Durch die Hitze ist eine rote Flüssigkeit aus den Steinen gelaufen. Als es abgekühlt war, war die Flüssigkeit zu einem Klumpen Kupfer geworden.

So wurde vermutlich Kupfer gefunden. Kupfer war sehr gut, weil es wieder verwendbar war, sie konnten es in jede beliebige Form gießen / giessen oder mit einem Hammer zurecht schlagen. Aber es war nicht so fest wie Stein. Entweder verbog es sich oder es zerbrach. Nun haben sie das Kupfer mit Zinn gemischt und es entstand Bronze. Bronze war genauso hart wie Stein, aber es zerbricht nicht so leicht.
 

Handschippe aus Kupfer

Wie wird Kupfer hergestellt?

Zuerst wird das Gestein bzw. Erz erhitzt. Dann wird das Gestein mit Wasser abgekühlt und zerkleinert. Beim Zerkleinern wird das Kupfer aus dem Stein geholt. Nun wird es erhitzt. Ein Loch lässt das nach unten absinkende Kupfer in Formen fließen / fliessen.

So entsteht Kupfer.
 

Handeln mit Metallen

Mit den Metallen wurde gehandelt weil:

Jeder wollte das neue Material (Kupfer, Zinn) haben. Diese Materialien waren meist nicht in derselben Gegend.

Deshalb wurde z.B. 1 Ziege gegen 3 Metallbarren getauscht.

Durch den Tauschhandel konnte in ganz Europa Bronze hergestellt werden. Bronze wurde zum Zahlungsmittel.
 

Funde aus der Bronzezeit:
Töpfe und Krüge konnten nun aus Bronze hergestellt werden.
 
Bronzestatur
Quelle des Bildes: wikipedia (Public Domain/Gemeinfreiheit)
 
Die ersten Handwerksberufe

Mit dem neuen Material Metall entstanden auch neue Berufe: Bronzegießer / Bronzegiesser, Köhler, Bergmann, Schmied.

Wenn jemand Handwerker war, konnte er nicht gleichzeitig den Ackerbau betreiben, also wurde die Arbeit aufgeteilt.

Die einen waren für den Ackerbau zuständig, die anderen waren für das Bronzegießen / Bronzegiessen da. Zum ersten Mal in der Geschichte waren die Menschen nicht mehr damit beschäftigt, zu jagen und zu sammeln.
 

Die sozialen Unterschiede

Die Menschen in der Steinzeit haben das überschüssige Korn gelagert. Aber es verfaulte schnell, so konnten sie nicht reich werden!

Es änderte sich in der Bronzezeit. Nun konnte der Bauer seine überschüssigen Lebensmittel gegen sehr wertvolle Bronze tauschen.

Wenn er die Bronze sammelte, dann konnte er z.B. ein Bergwerk oder einen Acker oder Rinder tauschen. Oder er konnte Leute für sich arbeiten lassen und dadurch sein Vermögen vermehren. Auch als Handwerker konnte man reich und einflussreich werden. Aber der Reichtum brachte auch Streit und Überfälle, bei denen Schmuck, Getreide, Vieh oder Metall gestohlen wurde.

Wenn man reich war, war man meist ein Häuptling und man bekam kein Großsteingrab / Grosssteingrab, sondern ein Grab mit Beigaben für sich alleine.

 

von Constantin
 

 
Arme gab es damals auch schon...  
 
  ...Diebe und Betrüger leider auch.
 

Mehr zum Thema:

Kupferzeit >>
 

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